Wohnmobilstellplatz in Herdecke, Rat wieder unschlüssig!
Herdecke [ENA] Der Leser hat das Gefühl, ein Wohnmobilstellplatz ist etwas nicht sonderlich erwünschtes, so jedenfalls in Herdecke. „Und täglich grüßt das Murmeltier“ diese Komödie spielt sich, abgewandelt in Herdecke, mit dem Wohnmobilstellplatz in schöner Regelmäßigkeit, ab. Immer wieder testen und ausprobieren, ob der Wohnmobilstellplatz so oder an der Stelle an der Ruhr richtig ist.
Bis jetzt geht die Erprobungszeit in das Jahr 2026, mit der Option einer weiteren Testphase. Die wievielte Erprobungsphase das ist, weiß wohl so recht keiner mehr. Das ist doch dem Bürger in Herdecke nicht mehr zuzumuten. Nun sollte man glauben, die Testphase kann zu Ende gehen, jedoch ist die Politik sich wieder nicht einig, mit den sonderbarsten Meinungen. Einmal ist es die Nähe zur Straße mit eventuellem Straßenlärm, dann die Sportfischer mit ihrer Angst vor Müll und Dreck. Andere wollen den Stellplatz an das Gemeinschaftskrankenhaus verlegen, möglichst weit weg von der Stadtmitte, andere wiederum an das Cunokraftwerk ansiedeln, wo es aber mit großer Wahrscheinlichkeit keine Zusage geben wird.
Warum denn nicht da wo er z.Z. ausgeschildert ist? Die Nähe zum Wasser ist von Vorteil, wenn die Wohnmobilisten dort das Treiben auf dem Wasser verfolgen können. Außerdem ist die Nähe zur Innenstadt von wesentlicher Bedeutung, denn Urlauber haben auch Hunger und Durst und gehen gerne essen. Die Gastronomie freut sich. Auch andere Geschäfte können von den Einkäufen der Wohnmobilfahrer profitieren. Die Zeitschrift Wohnmobil hat vor Jahren schon mal ausgerechnet, wieviel Geld der Besucher an einem Wochenende in einer Stadt zurücklässt, dass können schon mal mehr als 150 Euro sein.
Der jetzige Zustand des Wohnmobilstellplatzes ist jedoch nicht ansprechend für die Übernachtung, mit einem Besuch in der schönen Altstadt von Herdecke, hat er doch außer dem Stellplatz nichts weiter zu bieten. Hier gehören eine Wasserversorgung, eine Entsorgung und ein Stromanschluss, ein Hinweisschild mit Hinweisen zur Gastronomie, zu sonstigen Einkaufsmöglichkeiten, hin. Das ist heute der Mindeststandart, welchen der Wohnmobilist erwarten kann. Dann darf die Übernachtung auf dem Stellplatz auch gerne 10 bis 15 Euro pro Nacht kosten. Die Begrenzung auf 48 Stunden Aufenthalt sollte auf jeden Fall auf drei Tage ausgedehnt werden, denkt man nur an die Besucher der Maiwoche.
Das sind Standartwerte, die realistisch sind. Der Anschluss an die Versorgung ist machbar, liegen doch Strom, Wasser und Abwasser in der Nähe. Nun hören sie als Politik auf, nach immer neuen Gründen zu suchen, um diesen Wohnmobilstellplatz zu verhindern. Schauen sie sich mal um in der Republik, es gibt eine Vielzahl von Stellplätzen die geräuschlos und zum Vorteil aller Beteiligten funktionieren.
In Deutschland gibt es rund 4.200 Reisemobilstellplätze für die über 900.000 zugelassenen Wohnmobile, laut dem Caravaning Industrie Verband (CIVD). Dazu kommen noch Gäste aus dem Ausland. Die Stellplätze sind meistens weniger umfangreich ausgestattet als Campingplätze und bieten daher eine gute Alternative für Reisemobillisten. Warum nicht auch in Herdecke? Was will man denn noch Neues erfahren, was es nicht schon gibt!




















































